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Neuronavigierte repetitive transkraniale Magnetstimulation (rTMS) 
Ein neuartiges Therapieverfahren zur Behandlung des chronischen Tinnitus


Fazit für die Praxis (vom Autor): „Die rTMS stellt ein vielversprechendes Instrument zur Diagnostik und Behandlung des chronischen Tinnitus dar. Weiterführende Untersuchungen müssen zeigen, ob durch eine entsprechende Vorauswahl geeigneter Patienten der Stellenwert des Verfahrens im klinischen Alltag erhöht werden kann.“ Quelle: HNO Band 54, Heft 6, Juni 2006, Seite 439 – 443. Autor: Dr. T. Kleinjung.

 
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Die Rolle der kochleären Neurotransmitter in Bezug auf Tinnitus
Fazit für die Praxis (vom Autor)

Obwohl in jüngster Zeit die molekularbiologischen Grundlagen der Neurotransmission in der Kochlea wesentlich vertieft und weitere klinische Studien durchgeführt wurden, steht zurzeit ein abschließendes Therapiekonzept zur Beeinflussung der Neurotransmission noch nicht zur Verfügung. Die wesentlich, bislang nicht gelöste Herausforderung besteht darin, bei einem unter Tinnitus leidenden Patienten die individuelle Ursache zweifelsfrei zu belegen. Dies ist von besonderer Relevanz, da davon auszugehen ist, dass nur eine ursachengerichtete Therapie, die spezifisch die jeweilige Ligand-Rezeptor-Dysfunktion berücksichtigt, erfolgversprechend ist. Eine zusätzliche Herausforderung besteht darin, ausreichende Dosen zum Durchdringen der Blut-Hirn-Schranke bei gleichzeitig geringen zentralen Nebenwirkungen, wie z. B. Gedächtnisstörungen, zu erreichen.

 
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Kritisch ist anzumerken, dass statistisch gesicherte Studien, die über einen Beobachtungszeitraum von mehr als 12 Monaten gehen, fehlen.

Quelle:
Fachzeitschrift HNO, Band 55, Heft 12, Dezember 2007, Seite 964 bis 971, Autor PD Dr. B. Mazurek, HNO-Klinik und Poliklinik, Tinnituszentrum Charité – Universitätsmedizin Berlin Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

 
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Gruppentherapeutische Ansätze bei chronischem Tinnitus
Fazit für die Praxis (vom Autor)

Die Wirksamkeit einer gruppentherapeutischen Behandlung hängt auch immer von der Schwere der Belastung durch den Tinnitus ab. So ist bei einem im Tinnitusfragebogen nach Goebel und Hiller [11] diagnostizierten sehr schweren, völlig dekompensierten Tinnitus oder bei einem Tinnitusschweregrad von IV nach Biesingers Schweregradeinteilung [9] zunächst eine komplexe stationäre psychosomatische Therapie sinnvoll, bevor ein ambulantes Vorgehen einsetzt. Bei vorrangig psychischen Diagnosen, wie z. B. Depressionen oder Angsterkrankungen, kann primär eine Psychotherapie notwendig sein, um im weiteren Verlauf eine Habituation zu gewährleisten.

Quelle: Fachzeitschrift HNO, Band 56, Heft 12, März 2008, Seite 332 bis 339, Autor PD Dr. B. Mazurek, HNO-Klinik und Poliklinik, Tinnituszentrum Charité – Universitätsmedizin Berlin Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

 
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Tinnitus bei Kindern
Fazit für die Praxis (vom Autor)

Die Aufgaben des HNO-Arztes in der Behandlung von Kindern mit Tinnitus sind präventiv und kurativ. Hierzu gehören eine sorgfältige Anamnese zum Symptom Tinnitus und die frühe und konsequente Erfassung und Behandlung von Hörstörungen zur Verbesserung des auditorischen Inputs. Präventive Aufklärung der Kinder und der Bezugspersonen über die Lärmgefährdung durch Spielzeug und weitere Geräuschbelastungen durch Musik sind notwendig. Für Kinder mit Leidensdruck oder emotionalen Begleitsymptomen steht die psychotherapeutische Behandlung zur Verfügung.

Quelle: Fachzeitschrift HNO kompakt, 3. Heft, 16. Jahrgang, Juni 2008, Seite 161 bis 167, Autorin Dr. med. Astrid Marek MM, Fachärztin für HNO-Heilkunde/Psychotherapie, St.-Elisabeth-Hospital, Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie der Ruhr-Universität Bochum, Bleichstraße 15, 44787 Bochum.

 
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Counselling versus Selbsthilfemanual bei ambulanten Tinnituspatienten
Ein Effektivitätsvergleich


Fazit für die Praxis (vom Autor): „Für Tinnituspatienten ohne psychiatrische Komorbidität ist der Einsatz eines Selbsthilfemanuals die effektivste psychologische Interventionsmaßnahme. Bei Tinnituspatienten mit psychiatrischer Komorbidität sollte nach der Anwendung des Selbsthilfemanuals eine spezifische Psychotherapie erfolgen.“ Quelle: HNO Band 54, Heft 8, Aug. 2006, Seite 499 – 604.

 
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Entspannung für Tinnitusbetroffene durch Photostimulation

Fazit für die Praxis (vom Autor)

Die apparative Photostimulation sollte nur bei entsprechenden gesundheitlichen Voraussetzungen und entsprechender Einstellung v.a. als Einstieg zum Erfahren von Entspannung eingesetzt werden. Die Herabsetzung des Aktivierungsniveaus bietet dabei eine gute Einstimmung und fördert die Bereitschaft, im Anschluss ein autogenes Verfahren zu erlernen. Es ist andererseits unbedenklich, die Photostimulation auch regelmäßig zur Entspannung einzusetzen, da die Praxis gezeigt hat, dass die Befürchtung, von einer Maschine „abhängig“ oder gar „süchtig“ zu werden, unbegründet ist.

 
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Zur persönlichen Anwendung bieten sich handelsübliche Geräte in Kombination mit einem tragbaren CD-Player an. Für psychosomatische (Tinnitus-) Kliniken sind dagegen EC-gesteuerte Geräte zu empfehlen, die individuell auf jeden Patienten programmiert werden können und stationär nicht nur zur Relaxation für Tinnitus- und Hyperakusisbetroffene und andere Patienten (z.B. chronische Schmerzkrankheit), sondern auch zur weiteren klinischen Forschung und Anwendung (z.B. Aktivierungsförderung bei saisonalabhängigen Depressiven) eingesetzt werden können.

Quelle: HNO-Band 54 – Heft 6 Juni 2006,
Autor: Prof. Dr. Dipl.-Psych. S. Tönnis – Universität Hamburg

 
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Stress bei der Tinnitusentstehung und -verarbeitung

Fazit für die Praxis (vom Autor) entsprechend dem heutigen Stand der Forschung

Ist Stress als entscheidende Moderatorvariable bei der Tinnitusentstehung und –verarbeitung nachweisbar? Sowohl psychologische als auch physiologische Erkenntnisse über die Auswirkungen von Stress auf das Ohr und die Verarbeitung von Tinnitus sollten künftig noch größere therapeutische Relevanz haben, sowohl in der Akutphase als auch im chronischen Stadium.

Eine Integration des Stresskonzeptes in die klinische Arbeit und Therapie erscheint dabei sinnvoll. Zur Reduktion der Tinnitus-Beeinträchtigung empfehlen sich interdisziplinäre Behandlungen mit Einbeziehung von kognitiv-behavioral Elementen, Stressmanagement und Entspannung.

 
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Gegebenenfalls sind weiterführende psychotherapeutische Maßnahmen erforderlich.

Quelle: HNO-Band 54 – Heft 6 September 2006
Autorin: Frau Dr. med. B. Mazurek, Tinnituszentrum, HNO-Klinik und Poliklinik Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte.

 
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