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Gruppentherapeutische Ansätze bei chronischem Tinnitus

By 7. Dezember 2020No Comments
Fazit für die Praxis
(vom Autor)

Die Wirksamkeit einer gruppentherapeutischen Behandlung hängt auch immer von der Schwere der Belastung durch den Tinnitus ab. So ist bei einem im Tinnitusfragebogen nach Goebel und Hiller [11] diagnostizierten sehr schweren, völlig dekompensierten Tinnitus oder bei einem Tinnitusschweregrad von IV nach Biesingers Schweregradeinteilung [9] zunächst eine komplexe stationäre psychosomatische Therapie sinnvoll, bevor ein ambulantes Vorgehen einsetzt.

Bei vorrangig psychischen Diagnosen, wie z. B. Depressionen oder Angsterkrankungen, kann primär eine Psychotherapie notwendig sein, um im weiteren Verlauf eine Habituation zu gewährleisten.

Quelle: Fachzeitschrift HNO, Band 56, Heft 12, März 2008, Seite 332 bis 339, Autor PD Dr. B. Mazurek, HNO-Klinik und Poliklinik, Tinnituszentrum Charité – Universitätsmedizin Berlin Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin

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