Tinnitus

Tinnitus – Information

Wissenswertes über den Tinnitus wie Wahrnehmung und Behandlung dieses Phänomens sowie Informationen für Betroffene, Therapeuten/HNO-Ärzte

Informationen für Betroffene

Die Auswirkungen vom Tinnitus auf das Leben des Patienten reichen von leichter Irritation bis zur völligen Behinderung des beruflichen und privaten Lebens.

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Informationen für Therapeuten/HNO-Ärzte

Chronischer Tinnitus kann als Phantomwahrnehmung bezeichnet
werden, die im zentralen auditorischen Nervensystem generiert wird.

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Was genau ist ein Tinnitus und wie macht dieser sich bemerkbar?

Man bezeichnet den Tinnitus als psychoakustisches Phänomen/Phantom (pPh). Der Tinnitus wird nur von dem Betroffenen „gehört“, für andere Personen ist er nicht wahrnehmbar; er besitzt keine äußere Quelle. Man spricht über „subjektiven Tinnitus“.

Als „objektiven Tinnitus“ bezeichnet die Wissenschaft eine Geräuschwahrnehmung aufgrund einer von außen wahrnehmbaren oder zumindest messbaren Schallquelle (z.B. Kiefermuskulatur, Gefäßmissbildungen, Tubenfunktionsstörungen).

Objektiver Tinnitus ist allerdings im Vergleich zum subjektiven Tinnitus sehr selten. Der subjektive Tinnitus wird von den Betroffenen häufig als Klingen, Brummen, Dröhnen, Tönen, Rauschen, Piepton, Knistern, Knacken, Knarren, Singen, Summen, Brausen oder Pochen usw. bezeichnet.

Therapie

TRT/ADANO Therapie

Ist die Wahrnehmung dieses Phänomens kürzer als drei Monate, sprechen wir über „akuten Tinnitus“.

Ab dem dritten Monat sprechen wir über „chronischen Tinnitus“ (einige Quellen ab dem zwölften Monat). Der objektive Tinnitus kann auch von anderen Personen gehört oder gemessen werden; der subjektive Tinnitus wird nur vom Erkrankten wahrgenommen.

Bei jedem Tinnitus-Patienten ist eine fundierte, otoneurologische Diagnostik erforderlich. Eine interdisziplinäre Konsultation und ggf. Behandlungen anderer Fachärzte (Orthopäde, Neurologie, Internist, Hausarzt, Kieferorthopäde, Zahnarzt) ist in vielen Fällen erforderlich.

In Deutschland leiden ca. 3 Mio. Menschen am chronischen Tinnitus. Ca. 1 Mio. Bürger werden durch zahlreiche Komorbiditätserkrankungen (depressive Episoden, Angstzustände usw.) sozial benachteiligt.

Ca. 250.000 Patienten mit Tinnituswahrnehmung/Hyperakusisleiden stellen sich jährlich als neue Patienten in den HNO-Praxen in Deutschland vor.

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